Buchtipp > christliche Literatur
Von Mutter zu Tochter
Was übernehmen wir Töchter von unseren Müttern? Wie stark beeinflusst das Leben unserer Mütter und Grossmütter unser eigenes Leben? Diese Fragen beschäftigte Francis Rivers und sie machte sich auf die Suche nach dem Geburtsort und der Geschichte ihrer Grossmutter in der Schweiz. Daraus entstand die Idee zu diesem neuen, zweibändigen Roman. Der erste Band ist nun erschienen:
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lässt die kämpferische Marta Schneider die Schweiz und eine schwierige Kindheit hinter sich , um ein Leben zu finden, das ihren Vorstellungen mehr entspricht als das, was sie in ihrem Elternhaus erlebt hat. Ihr Wunsch führt sie über England und Kanada bis nach Kalifornien, wo sie mit einem Ehemann und Kindern ankommt. Ihre Erfahrungen haben sie gelehrt, wie wichtig es ist, die Kinder zu starken Persönlichkeiten zu erziehen, aber ihre herbe Liebe wird manchmal für Gleichgültigkeit gehalten, besonders von ihrer ältesten Tochter Hildemara Rose. Als Hildi sich verliebt und eine Familie gründet, stehlen sich Echos aus ihrer Kindheit in ihre eigene Beziehung und sie ertappt sich dabei, die gleichen Fehler wie ihre Mutter zu machen.
Francine Rivers verarbeitet Begebenheiten aus ihrer eigenen Familiengeschichte zu einem bewegenden Drama über Glaube und Träume, Enttäuschung und Schmerz, aber im Grunde über die Beharrlichkeit und Unbezwingbarkeit der Liebe.
Francine Rivers: Die Sehnsucht ihrer Mutter
Johannis Verlag, Fr. 29.30
Gelassenheit und Ruhe finden
Die moderne Welt, in der wir leben, ist ruhelos. Doch wenn wir zur inneren Ruhe gelangen, kann uns die Hektik des Alltags nichts anhaben. Wie aber kommt man zur inneren Ruhe? Auf diese Frage gibt es wohl keine allgemeingültigen Antworten, doch haben sich Menschen seit jeher darüber Gedanken gemacht. Dabei sind sie zu den unterschiedlichsten Einsichten und Ratschlägen gekommen, die uns Wege zu einer heiteren, besonnenen, ruhigen Gelassenheit weisen. Gerd B. Achenbach setzt mit der stoischen «Meeresstille des Gemüts» ein und macht uns mit einer reichen Tradition philosophischer Lebensweisheiten bekannt, von Seneca und Marc Aurel, Plutarch, Montaigne und Pascal, Schopenhauer und Nietzsche und vielen andern. Die Auswahl inspirierender, teils tiefgründiger, teils humorvoller Texte zeigt, dass es möglich ist, innezuhalten, sich der Oberflächlichkeit der Konsum- und Medienwelt zu widersetzen und sich der Schwere und Leichtigkeit des Lebens bewusst zu werden.
Gerd B. Achenbach: Das kleine Buch der inneren Ruhe,
Verlag Herder Spektrum, Fr.15.90
Na, auch noch nicht perfekt?
Dabei wird uns doch von menschlichen und papierenen Ratgebern allenthalben erklärt, wie wir noch schöner, klüger, gelassener, erfolgreicher werden können. Wir brauchen nicht mehr nur die perfekte Ehe, die perfekte Familie und die perfekte Karriere, sondern auch die perfekte Ernährung, das perfekte Sportprogramm, die perfekte Erziehungsmethode…
«Besser wird’s nicht» ist ein lustiges, bissiges, selbstbewusstes, unterhaltsames und kluges Lesebuch von und für Frauen, die daran glauben wollen, dass ihr Schöpfer schon wusste, was er tat, als er sie sich eben nicht ganz perfekt ausgedacht hat. Die kurzen Erzählungen und Geschichten von Bianka Bleier, Tamara Hinz, Saskia Barthelmess, Bridget Plass und vielen anderen verführen uns zum Lachen, auch über uns selber, aber auch zum Nachdenken. Ein tolles Lesebuch für Frauen jeden Alters.
Anja Lerz: Besser wird’s nicht!
Verlag Brendow, Fr. 20.10
