Veranstaltung im Mai

Bilderbuch-Vernissage

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Trix Niederhauser

Trix Niederhauser

Ich lese, um neue Lebenswelten und andere Menschen kennen zu lernen. Ich gehe mit Harry Hole auf Verbrecherjagd, erfreue mich an der überarbeiteten Neuauflage von Trueman Capotes Werken, tauche in das interessante, aber schwierige Leben von Annemarie Schwarzenbach, reise mit Walter Moers nach Zamonien, lasse mich von John Irvings schrägem Humor anstecken, geniesse die literarische Spannweite von Virginia Woolf, grinse fies mit David Sedaris, tauche in die wunderbare Sprache von Thomas Mann oder entdecke Perlen wie «Als ich mich einmal in alles verliebte» oder «Die Bücherdiebin», die leider nie auf einer Bestsellerliste zu finden sind.

Oder einfach gesagt: Ich liebe es, auf dem Sofa zu liegen, daneben die schlafende Katze Grizzly und in der Hand ein tolles Buch, das mich für Stunden in seinen Bann zieht. Was gibt es Schöneres?!

Gaby Reusser

Gaby Reusser

Als Reisemuffel geniesse ich es, vom Sofa aus Reisen in andere Länder und Kulturen zu unternehmen. Diese Reisen ermöglichen mir die Bücher…

Dabei kann es passieren, dass mich ein Buch so fasziniert, dass ich dann meine Reisemuffigkeit überwinde, um selber in das beschriebene Land zu fahren. Diese Faszination löste das Buch „Spuren“ von Robyn Davidson bei mir aus. Am liebsten unternehme ich aber Zeitreisen und schlüpfe in Frauenfiguren hinein, welche zum Beispiel am Hofe des Sonnenkönigs oder zurzeit von Napoleon gelebt haben.

Mit den Romanen der Brontë Schwestern erlebte ich wie stark Frauen durch gesellschaftliche Normen eingeengt wurden. Entwicklungsromane von Frauen, welche etwas ironisch, witzig und frech daherkommen wie Rebecca Millers «Pippa Lee» oder «Wir 4ever» von der Berner Autorin Daniela Schenk, empfinde ich als Mut machende, anspornende «Entwicklungsreisen».

Ich tauche aber auch gerne in etwas gruselige Fantasiewelten ab. Mit Bram Stoker zu Graf Dracula oder in die vier Bis(s) Bände von Stephenie Meyer zu dem schönen Vampir Edward.

Durch meine Kinder reise ich zurück in meine Kindheit und erlebe die Klassiker der Kinder- und Jugendbücher neu. Gemeinsam entdecken wir aber auch immer wieder neue Bücher und Autoren.

Manchmal kommt es vor, dass ich zu müde bin um eine Reise zu machen, dann geniesse ich die schönen Garten- und Wohn-Bildbände, zum Beispiel die von Imke Johannson.

Wie einfältig und armselig wäre mein Leben ohne diese Sofareisen.

Verena Vogel

Verena Vogel

Ich bin nicht die Schnell- und Querleserin. Lese die Bücher Wort für Wort. Umso schöner, wenn mich dann diese Worte in ihren Bann ziehen, mich nicht mehr loslassen und ich dank ihnen Geschichten erleben kann, die mich faszinieren, aufwühlen, traurig oder glücklich machen!

In den Büchern von Luise Rinser hat mich die Tiefe berührt, bei Isabel Allende konnte ich das Glück des Eintauchens in leidenschaftliche, von Mystik, Leid aber vor allem auch Lebensfreude geprägten Geschichten erfahren! In «Die Mitte der Welt» von Andreas Steinhöfel, «Simon» von Marianne Fredriksson, «Eine Hand voller Sterne» von Rafik Schami und «Nach Hause schwimmen» von Rolf Lappert fasziniert mich die Entwicklung eines jungen Menschen zum Erwachsenen mit allen damit verbundenen Nöten, aber auch Freuden! Geschichten, die in Erinnerung bleiben!

Durch meine drei Kinder habe ich das Glück des Vorlesens kennengelernt! Jeder Abend wollte beendet werden mit Geschichten aus Bullerbü oder von Michel, Ronja, Findus, Jim Knopf und Konsorten. Cornelia Funke hat uns mit ihrem «Drachenreiter» in ferne Welten entführt und Isabel Abedi hat mir und meiner Tochter manch höchst vergnügliche Stunden mit ihrer Lola beschert!

Als Buchhändlerin gehört das Lesen zum täglichen Brot. Als Familienfrau die dafür nötige «Lücke» zu finden, ist jedoch die tägliche Herausforderung! Ohne Zweifel aber ist es die tägliche Freude!

 
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